Psychotherapie Allgemein

Psychotherapie gilt als Krankenbehandlung, d. h. als Behandlung von psychischen Erkrankungen und darf nur von speziell dafür ausgebildeten Personen (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Psychologischen Psychotherapeuten oder psychotherapeutisch tätigen Ärzten) angewandt werden.

Oft arbeiten Psychotherapeuten im Sinne des Patienten mit Kinder- und Jugendlichenpsychiatern zusammen. Diese sind für die Medikation zuständig, die ggfs. notwendig ist.

In Deutschland gibt es drei wissenschaftlich anerkannte psychotherapeutische Behandlungsarten, die von den Krankenkassen bezahlt werden: Dazu gehören die analytische Psychotherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sowie die Verhaltenstherapie.

Grundgedanke der Verhaltenstherapie ist, dass menschliches Verhalten erlernt und somit auch verlernt, umgelernt bzw. neu gelernt werden kann. Die Basis ist es, sich mit seinem Denken, Fühlen und Verhalten bewusst auseinander zu setzen.

Psychische Störungen sind sehr vielfältig, der Schweregrad unterschiedlich stark. Wann und warum Psychotherapie notwendig ist, muss individuell geklärt werden.

Wird im Rahmen der Diagnostik, in den sogenannten probatorischen Sitzungen, ein Therapiebedarf festgestellt, erhöht eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung den zukünftigen Therapieerfolg. Bei der Wahl eines Psychotherapeuten sollte die Intuition bzw. das Bauchgefühl von daher nicht unberücksichtigt bleiben.

Weitere Informationen über Psychotherapie für Kinder und Jugendliche können Sie im Elternratgeber der Bundespsychotherapeutenkammer nachlesen.

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